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Anlagerisiken

Wichtig beim Aufbau eines Portfolios ist die Ausrichtung am eigenen Risikoprofil und die darauf basierende Auswahl von Anlageformen der richtigen Risikoklassen. Das Risiko gewöhnlich auf sieben Risikoklassen aufgeteilt, welche die Renditechancen und das Risiko der jeweiligen Anlageform anzeigen. Dabei kommt es nicht nur auf die Wahl der richtigen Risikoklasse an, sondern vielmehr auf die ausgewogene Kombination verschiedener Klassen.


Eine höhere Renditechance ist immer auch mit einem größeren Risiko verbunden. Ein Anleger, der Geld in riskante Investitionen steckt, wird für dieses Risiko mit einer höheren Renditemöglichkeit belohnt. Je höher das Risiko ist, desto höher ist allerdings auch die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten und somit einem Verlust von Eigenkapital bis hin zum Totalverlust.


Die Wahrnehmung einer höheren Renditechance immer auch mit einem größeren Risiko verbunden. Ein Anleger, der Geld in riskante Anlageprodukte investiert, wird für dieses Risiko mit einer höheren Renditemöglichkeit belohnt. Je höher das Risiko ist, desto höher ist allerdings auch die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten und somit einem Verlust von Eigenkapital bis hin zum Totalverlust.

Der US-Ökonom John Exter (1910 bis 2016) hat die Exter-Pyramide entworfen. Sie betrachtet Anlagetypen vor allem unter dem Gesichtspunkt der Liquidität, d.h. wie gut sich die Anlagetypen zu jeder Zeit kaufen und verkaufen lassen.


An der Spitze der Pyramide stehen die eher spekulativen Renditebringer, z.b. Kunst, Autos, edle Weine etc.. In Zeiten, in denen die Wirtschaft floriert, lassen sich mit ihnen hohe Renditen erwirtschaften. Schwindet jedoch das Vertrauen in die Märkte und lässt das Wirtschaftswachstum nach, verliert diese Anlageklasse schnell und deutlich an Wert. Es wird schwer, sie zu handeln und gute Konditionen für sie zu erhalten.

An der Basis der Exter-Pyramide befinden sich die konservativen sicheren Häfen. An erster Stelle ist das Gold. Mit Gold lässt sich auch in Krisenzeiten gut handeln. Menschen überall auf der Welt akzeptieren es als Währung – auch und gerade, wenn andere Währungen schwächeln. Dabei ist die Beliebtheit von Gold seit Jahrtausenden konstant, obgleich es kurzfristig durchaus zu Wertschwankungen kommen kann.

Die Pyramidenform zeigt dabei, dass in der Regel mehr Geld in unsicheren Anlageklassen, wie z.B. Rohstoffen, als in z.B. Staatsanleihen investiert ist. Für Anleger empfiehlt es sich, einen Teil des Vermögens in den sicheren Häfen anzulegen. Damit ist man auch für unsichere Zeiten optimal aufgestellt.


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